recom art care ist ihr Partner rund um Digitalisierung. Unsere marktführende technologische Ausstattung geht dabei Hand in Hand mit einer persönlichen und individuellen Beratung. Vom fragilen Familienfoto, über großformatige Architekturpläne, Negativen, feinen Zeichnungen bis hin zu Picasso und Monet können wir hochwertigste Digitalisate erstellen. Zu unseren Kund:innen zählen renommierte Institutionen, wie Museen und Sammlungen, Archive, Nachlässe, Künstler:innen und Privatpersonen. Jedes Anliegen findet bei uns die passende Umsetzung.
Do it once
Do it right
Digitalisierung
Zur Digitalisierung stehen uns der CRUSE-Scanner und der mobile DOM zur Verfügung. Unabhängig von der gewählten Technologie stellen wir sicher, dass alle digitalen Kopien farbgetreu und in hoher Auflösung erstellt werden. Die dabei entstehenden Dateien der digitalen Kopien werden so bearbeitet und aufbereitet, dass sie für eine Vielzahl von Druck- und Online-Anwendungen in verschiedensten Bereichen verwendet werden können. Die Authentizität des Originals und die restauratorische Integrität stehen bei uns im Zentrum.
CRUSE
Unser CRUSE-Scanner ist spezialisiert auf die hochqualitative Digitalisierung flacher Vorlagen – egal ob glatt oder strukturiert. Der gesamte Prozess erfolgt vollkommen berührungslos, sodass empfindliche Originale optimal geschützt bleiben.
Für eine besonders schonende Digitalisierung setzen wir auf LED-Beleuchtung mit sehr hoher Farbwiedergabequalität, frei von schädlichem UV-Licht. Durch individuell einstellbare Lichtpositionen lassen sich Oberflächenstrukturen und Texturen plastisch und detailreich erfassen. Die Vorlage wird Zeile für Zeile im exakten 90°-Winkel mit gleichmäßiger Ausleuchtung aufgenommen – so entstehen absolut präzise Scans über die gesamte Fläche.
Auch Objekte hinter Glas können problemlos direkt digitalisiert werden. Für leicht gewellte oder gebogene Vorlagen steht ein Vakuumtisch bereit, der die Vorlage sanft fixiert und ein optimales Scan-Ergebnis ermöglicht.Die maximale Scanfläche beträgt 150 x 250 cm. Größere Objekte können in Teilen erfasst und anschließend digital zusammengefügt werden. Die Bildauflösung lässt sich individuell zwischen 150 und 1.600 dpi an Ihre Anforderungen anpassen.
| Maximale Scan-Größe | 150 x 250 cm |
| Bildauflösung | 150 — 1.600 dpi |
DOM
Der von recom entwickelte DOM ist ein eigenständiges System zur Digitalisierung, bei dem über eine Digitalkamera fotografische Aufnahmen gemacht werden. Er ist damit ein portables Miniatur-Fotostudio, mit dem sich klassische Produktaufnahmen und auch Aufnahmen von Kunstwerken wie Gemälden erstellen lassen. Dabei werden Oberflächen und Objekte detailgenau und realitätsgetreu wiedergegeben. Die abwechselnde Verwendung der 75 individuell steuer- und dimmbaren LEDs erlaubt die Umsetzung eigener Lichtkonzepte und Stile und bietet eine einzigartige Möglichkeit, die Haptik von Strukturen zu visualisieren (s. a. D-DACE).
Für die LED-Steuerung haben wir eine eigene Software kreiert, mit der sich verschiedene Beleuchtungssituationen für verschiedene Objekte erstellen und in einer Datenbank speichern lassen. Dies ermöglicht Reproduzierbarkeit und Effizienz. Der DOM ist platzsparend, kann nahezu überall positioniert und durch nur eine Person bedient werden. Seine geschlossene Bauweise macht Aufnahmen unabhängig von Umgebungslichteinflüssen und schafft damit Flexibilität im Arbeitsablauf. Das optional erhältliche Unterlicht in Kombination mit einer Hohlkehle – was den Eindruck erweckt, dass der Hintergrund eines Objekts bis ins Unendliche reicht – und marktüblicher Software ermöglicht die automatisierte Freistellung von Objekten, was abermals Zeit und Kosten spart. Er erlaubt zudem die zeiteffiziente Digitalisierung von größeren Vorlagenkonvoluten mit kleineren Formaten. Der DOM ist wie auch der CRUSE-Scanner in der Lage, unseren REFERENZ-SCAN und dessen Farbverbindlichkeit umzusetzen. Die maximale Scan-Größe beträgt 70 x 100 cm. Die Bildauflösung ist abhängig von der Vorlage und dem verwendeten Kameraobjektiv. Wir verwenden standardmäßig eine 50 MP Kamera, können aber natürlich hierbei auch hochskalieren.
| Maximale Scan-Größe | 70 x 100 cm |
| Bildauflösung | 50 MP Kamera |
Gern beraten wir vorab, welches Verfahren für das jeweilige Werk sinnvoll ist.
Die Digitalisierung erfolgt nach Absprache und mit Rücksicht auf konservatorische Anforderungen.
Referenzen
Meret Oppenheim | Kunstmuseum Bern
Das mehrwöchige und umfangreiche Projekt Meret Oppenheim digital haben wir mit dem Cruse-Scanner umgesetzt, bei dem die Vielfalt der Materialität und die künstlerischen Techniken von Meret Oppenheim im Zentrum standen.
Grisebach | Präsenz und Onlineauktionen
Seit 2015 digitalisieren wir Fotografien, Druckgrafiken, Gemälde und künstlerische Objekte für das Auktionshaus Grisebach. Für die Erstellung eines Referenz-Scans als farbechte digitale Kopie von Werken größeren Formats verwenden wir den CRUSE, während der DOM benutzt wird, um vor Ort Werke kleineren Formats zu erfassen.
Ludwig Kirchner | Ludwig Kirchner Museum Davos
MULTITOUCH-TISCH | Beispielhaft für unsere Auseinandersetzung mit dem Thema Virtuelle Realität ist ein Multitouch-Tisch für das Kirchner Museum Davos im Rahmen der Ausstellung “Die Skizzenbücher Kirchners. Vom Bleistiftstrich zum Hologramm”. Der interaktive Multitouch-Tisch bietet, gegenüber der herkömmlichen Ausstellung in der Vitrine oder an der Wand, die Möglichkeit, ein umfangreiches Konvolut und eine große Bandbreite an Medien zu präsentieren.
swissinfo.ch/ger/kirchners-skizzenbuecher-im-kirchner-museum-in-davos
Claude Monet | Staatsgalerie Stuttgart
Für die Staatsgalerie Stuttgart digitalisieren wir mit dem Cruse-Scanner eine Reihe von Gemälden, u. a. von Claude Monet das Gemälde “Felder im Frühling”. Die Datensätze dienen dem Haus unter vielen weiteren Anwendungen auch zur Bestandsaufnahme.
Team
Sven Schönauer
CCO (Chief Creative Officer)
Sven Schönauer ist Experte für digitale Prozesse und Innovation. Er kombiniert seine langjährige Erfahrung in der Druckindustrie mit innovativen Technologien. 2002 gründete er die Abteilung RECOM ART, die mit hochmodernen Scannern wie dem Cruse- und DOM-Scanner neue Maßstäbe in der Kunstreproduktion setzte. 2012 erfolgte der Umzug von Stuttgart nach Berlin, wo er konstant an der technologischen Evolution von Digitalisierung und den Inkjet-Print arbeitete. Seit 2024 leitet er recom art care in Berlin Moabit, wo er mit seinem Team an innovativen Lösungen für Kunstreproduktionen und die daran geknüpfte Logistik entwickelt.
Katrin Rother
Input-Digitalisierung und Post-Processing
Katrin Rother ist Fotodesignerin (LetteVerein Berlin) und bildende Künstlerin (HfbK Hamburg/UdK Berlin). Sie arbeitet als freiberufliche Fotografin mit Schwerpunkt Ausstellungs- und Reprofotografie. Für recom art care betreut sie seit 2019 den Bereich Input-Digitalisierung.
David Burghardt
Projektmanagement und Kundenbetreuung
David Burghardt war nach seiner Ausbildung zum Fotodesigner (Lette Verein, Berlin) 10 Jahre als Bildredakteur für renommierte Verlage wie Jahreszeiten Verlag, Gruner+Jahr und teNeues Verlag tätig und arbeitet seit über 20 Jahren als Fotograf und Bildbearbeiter für diverse Agenturen und Fotografen.
Seit 2023 ist er für die Recom Gruppe (vorher recom ART, heute recom art Care) als Projekt Manager und Kundenbetreuer im Fine Art Bereich tätig.
Laura Hegewald
Fotorestauration & Projektmanagement
Anna S. Bauer
Projektmanagement und Onlinekommunikation
Anna Sophia Bauer ist leidenschaftliche Projektmanagerin und Frau für alle Fälle. Im Projektmanagement bringt sie jahrelange Berufserfahrung aus anderen Branchen mit und hat parallel dazu einen Master in Kunstgeschichte abgeschlossen (TU-Berlin).
Paul Schaffitzel
Bildbearbeitung und Druckvorstufe
ausgebildeter Mediengestalter
Helene Bosecker
Helene Bosecker ist Kunsthistorikerin (TU Berlin) und Kulturmanagerin. Sie war jahrelang im Kunstmarkt als Galerie-Managerin tätig und gründete 2021 den Estnischen Verein MTÜ Eesti-Saksa Kunstikoostöö und folgend roam projects e. V.. Seit 2024 steht sie der Deutsch-Estnischen Gesellschaft Berlin e. V. als Vorstand vor. Sie setzt sich für ein Umdenken der wirtschaftlichen Strukturen im Kunstmarkt zu Gunsten von Künstler:innen ein. Seit 2022 ist Helene Bosecker als Projektmangerin Teil von recom art care.
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